Glossar
zuletzt bearbeitet am: 19. Juni 2005
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Apache-Webserver
Apache HTTP Server (Webserver)
Der Apache HTTP Server ist ein Produkt der Apache Software Foundation und der meistverbreitete Webserver im Internet, noch vor den Internet Information Services (IIS) von Microsoft. Laut offizieller Apache-FAQ wurde der Name aus Respekt vor dem nordamerikanischen Indianerstamm der Apachen gewählt, nach vielen anderen Quellen handelt es sich dagegen um eine Umdeutung von „a patchy server“, was soviel wie ein zusammengeflickter Server bedeutet. Da der Apache HTTP Server ursprünglich eine gepatchte Erweiterung des alten NCSA HTTP Servers war, scheint auch diese Variante plausibel. Als Vater des Apache-Webservers gilt Brian Behlendorf. Neben Unix und Linux läuft Apache auch auf Win32, NetWare sowie einer Vielzahl weiterer Betriebssysteme. In der aktuellen Version 2.0 wurde die Stabilität und Geschwindigkeit des Servers - vor allem auch auf Nicht-UNIX-Systemen - erheblich verbessert: Die Bibliothek Apache Portable Runtime (APR) stellt eine Verallgemeinerung wichtiger Systemaufrufe zur Verfügung, so dass die individuellen Stärken des jeweiligen Betriebssystems ausgenutzt werden können. Hinzu kommen verschiedene Multiprocessing-Module (MPM), die je nach Plattform unterschiedliche Lösungen für die gleichzeitige Bedienung mehrerer Client-Anfragen anbieten: Beispielsweise setzt das MPM prefork für klassische UNIX-Systeme auf Forking von Prozessen, während mpm_winnt für die unter Windows empfehlenswerteren Threads optimiert ist. Der Apache-Webserver ist modular aufgebaut: Durch entsprechende Module kann er beispielsweise die Kommunikation zwischen Browser und Webserver verschlüsseln (mod_ssl), als Proxy-Server eingesetzt werden (mod_proxy) oder komplexe Manipulationen von HTTP-Headern (mod_headers) und URLs (mod_rewrite) durchführen. Der Apache bietet die Möglichkeit, mittels serverseitiger Skriptsprachen Webseiten dynamisch zu erstellen. Häufig verwendete Skriptsprachen sind PHP oder Perl. Diese sind kein Bestandteil des Webservers, sondern müssen ebenfalls entweder als Module eingebunden werden oder über die CGI-Schnittstelle angesprochen werden. Über das bei der Apache-Installation enthaltene mod_include können so genannte Server Side Includes, kurz SSI, ausgeführt werden. Damit ist es möglich einfache dynamische Webseiten zu erstellen und den Verwaltungsaufwand von statischen Webseiten zu minimieren.
ASP
Active Server Pages
Ist eine von Microsoft entwickelte Technologie, die mit Einsatz einer Scriptsprache wie VBScript oder JScript serverseitig Webseiten erzeugt. ASP wird vom Webserver Internet Information Services (IIS) interpretiert wie mittlerweile auch diverse Portierungen für den Apache Webserver existieren. Man kann diese Technologie von Ihren Möglichkeiten in Bezug auf die Webprogrammierung auf eine Stufe mit PHP, CFM oder Perl stellen.
Application Service Providing
Zu deutsch etwa Anwendungs-Dienstleister. ASPs sind Firmen, die anderen Unternehmen einen kompletten Service, zum Teil inklusive Software-Nutzung, über das Internet oder ein privates Datennetz bieten. Dabei wird die nötige Software nicht gekauft, sondern im Bedarfsfall über das Datennetz für die Nutzung „angemietet“. Mit Hilfe von ASP-Dienstleistungen können Unternehmen ganze Verwaltungsbereiche auslagern.
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B
barrierefrei
Barrierefreiheit
"Barrierefreiheit" bedeutet die uneingeschränkte Nutzung von Gegenständen, Gebrauchsgütern und Objekten durch alle Menschen. Hierbei reicht es nicht aus die Zugänglichkeit durch bestimmte Gruppen über alternativ angebotene Zugangswege zu gewährleisten, sondern fordert die Zugänglichkeit für alle Gruppen über denselben Zugangsweg. Dies ist die einzige Möglichkeit eine "Barrierefreiheit" zu schaffen, die trotz allem keine Benachteiligung für bestimmte Gruppen bietet.
barrierefreies Internet
Barrierefreies Internet bezeichnet Internet-Angebote, die sowohl von Menschen mit Behinderung, aber auch von Benutzern ohne Behinderung oder mit altersbedingten Einschränkungen (z.B. Sehschwächen) oder automatischen Suchprogrammen uneingeschränkt genutzt werden können. Da dies nur selten vollständig erreicht werden kann, spricht man auch von barrierearm oder zugänglich. Fachbegriff: Accessibility. Neben der Zugänglichkeit geht es beim Thema Accessibility auch um die Plattformunabhängigkeit - ein Internetangebot soll sowohl mit Bildschirm als auch mit PDA, Handy, etc. nutzbar bleiben. Statistisch gesehen sind Menschen mit Behinderung überdurchschnittlich häufig im Internet. Es ist zu wenig bekannt, dass sich blinde und sehbehinderte Nutzer Webseiten per Software vorlesen oder in Braille-Schrift ausgeben lassen. Sie alle benötigen aber Internet-Angebote, die ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden.
barrierefreie Webseite
Eine barrierefreie Webseite enthält behinderungskompensierende Techniken und Technologien für z.B. das Hören, Navigieren und Sehen einer Webseite.
Browser
Webbrowser
Webbrowser oder Browser (engl. für "Stöberer") sind Computerprogramme zum Betrachten verschiedener Arten von Dokumenten. Vorwiegend werden sie verwendet, um HTML-Seiten aus dem Internet anzuzeigen. Wegen der Metapher, dass man rasend schnell durch das Web braust und der Wortähnlichkeit zu Browser, wird manchmal ironisierend der Begriff Brauser verwendet. Ursprünglich bezeichnet der aus dem Englischen entlehnte Begriff browsen (engl. to browse = stöbern, sich umsehen, schmökern) am Computer lediglich das Benutzen von Navigationselementen (Vor, Zurück, Index, ...) zum Lesen von Texten. Erweitert wurde dieser Begriff später durch das Aufkommen von Hypertext, bei dem man bestimmte, als Querverweis ("Hyperlink") wirkende Wörter auswählen kann, um zu einem anderen Text zu gelangen. Später kamen dann Funktionen zum Bildbetrachten dazu und auch so genannte verweissensitive Grafiken, bei denen man auf einer Computergrafik einen Bereich (zum Beispiel bei einer Weltkarte) anklickt und dadurch zu einer Seite über ein bestimmtes Land gelangt. Mit dem Trend zu Multimedia wurde der Browser eine der zentralen Schnittstellen auf einem PC. Man kann verschiedene Dateien abspielen lassen, wie Musik oder Radio. Zudem lassen sich Programme oder Dateien auf den PC laden, um sie dort zu speichern und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt zu öffnen und auszuführen. Insbesondere die Verbreitung von Breitband-Internetzugängen förderte diese zentralen Funktionen heutiger Browser. Somit verschwimmt zunehmend auch der Unterschied zu einem Dateimanager, der ursprünglich ausschließlich zum Öffnen, Kopieren oder Löschen von Dateien verwendet wurde. Viele Dateimanager haben heute auch Browser-Funktionen (Datei-Browser) und können auch zum Anzeigen von Dokumenten verwendet werden.
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C
Corporate Design
Corporate Design
Corporate Design ist ein Teilbereich der Corporate Identity (CI) und beinhaltet das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (z.B. Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen) als auch das Produktdesign. Die Gestaltung aller Elemente des Corporate Design geschieht unter einheitlichen Gesichtspunkten, um bei jedem Kontakt einen Wiedererkennungseffekt zu erreichen.
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D
Datensicherung
Datensicherung (abgeleitet von Backup)
Unter einer Datensicherung versteht man sowohl den Vorgang des Kopierens der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein Speichermedium (das im Allgemeinen transportabel ist), als auch das Ergebnis - die auf dem Speichermedium gesicherten Daten. Die Datensicherung wird auch als Backup [bækap] oder Sicherungskopie bezeichnet. Deren Wiederherstellung wird auch als Restore bezeichnet. Die Datensicherung dient dem Schutz vor Datenverlust durch Hardware-Schäden, Diebstahl, Feuer, Fluten, versehentliches oder absichtliches Löschen oder Überschreiben und dient auch der längerfristigen Archivierung. Die Aufbewahrung von Datensicherungen erfolgt örtlich entfernt von der EDV-Anlage in einer sicheren Umgebung. Für kleinere Unternehmen eignen sich z.B. Bankschließfächer. Das einzig sichere Kriterium einer erfolgreichen Datensicherung ist der Nachweis, dass die gesicherten Daten auch vollständig und innerhalb eines angemessenen Zeitraums wiederhergestellt werden können. Man unterscheidet zwischen differenzieller, inkrementeller und vollständiger Datensicherung. Bei einem differenziellen Backup werden die seit dem letzten vollständigen Backup geänderten Daten vollständig gespeichert. Bei der inkrementellen Datensicherung werden nur die Daten gesichert, die sich seit der letzten Datensicherung (meist dem letzten inkrementellen Backup) verändert haben. Eine vollständige Datensicherung bezeichnet die Sicherung aller Daten unabhängig vom Datum ihrer letzten Sicherung.
Domain
Domain
Eine Domain ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen DNS Namensraumes. Eine Domain umfasst ausgehend vom ihrem Domainnamen immer die gesamte untergeordnete Baumstruktur.
DNS
Domain Name System
englisch: Domain Name System, ein internationaler Fachbegriff. Das Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Das DNS ist eine verteilte Datenbank, die den Namensraum im Internet verwaltet. Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Namen in Adressen (forward lookup) benutzt. Dies ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst. Das DNS bietet somit eine Vereinfachung, weil Menschen sich Namen weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen. So kann man sich den Domainnamen www.m2m-media.de sehr einfach merken, die IP-Adresse dagegen weniger gut.
Desoxyribonukleinsäure
deutsch: Desoxyribonukleinsäure, im Englischen und im internationalen wissenschaftlichen Sprachgebrauch abgekürzt mit DNA (für desoxyribonucleic acid). Die Desoxyribonukleinsäure (deutsch DNS; englisch DNA, von deoxyribonucleic acid; französisch ADN, von acide désoxyribonucléique) ist ein sehr großes Molekül, das als Träger der Erbinformation dient. Anhand dieser Information, die in einer bestimmten Form, dem genetischen Code, in die DNA eingeschrieben ist, werden Proteine produziert. Das Makromolekül ist aus den chemischen Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Phosphor und Stickstoff zusammengesetzt. Die deutsche Abkürzung DNS wird im wissenschaftlichen Sprachgebrauch wegen der international gebräuchlichen englischen Abkürzung DNA seltener verwendet. Dadurch werden auch Verwechslungen mit dem Domain Name System (DNS) des Internets vermieden.
Direkte Numerische Simulation
Direkte Numerische Simulation für numerische Lösungen ingenieurtechnischer Probleme. Die Direkte Numerische Simulation (auch DNS) ist ein Verfahren der Numerischen Strömungssimulation für turbulente Strömungen, bei dem so feine Rechengitter verwendet werden, dass die kleinsten Skalen der Strömung aufgelöst werden. Somit muss kein Turbulenzmodell verwendet werden, sondern es werden direkt die physikalischen Gleichungen (z.B. Gleichungen von Navier-Stokes) gelöst. Wegen der sehr feinen Gitter und weil immer instationär gerechnet werden muss, ist die Direkte Numerische Simulation sehr aufwändig, benötigt also sehr viel Arbeitsspeicher und CPU-Leistung. Dementsprechend befindet sie sich noch im Forschungsstadium.
Design
Design
Das Wort Design bedeutet meistens Entwurf und Formgebung, im Regelfall auch unter dem Gesichtspunkt der Schönheit. Es ist ein lateinisches Lehnwort (designare = (be)zeichnen), das in viele europäische Sprachen Eingang gefunden hat. Im Englischen und Französischen bedeutet design "Gestaltung" oder "Entwurf", während das italienische disegno "Zeichnung" bedeutet und zusätzlich die "Formgebung" betont, ähnlich dem spanischen diseño. Im Gegensatz zum deutschen Bedeutung des Design-Begriffes, die eher im Künstlerischem liegt, umfasst das englische Wort design auch den technisch-konstruktiven Bestandteil der "Gestaltung" von Dingen. Siehe auch Corporate Design!
DHCP
Dynamic Host Configuration Protocol
Das DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) ermöglicht mit Hilfe eines entsprechenden Servers die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse und weiterer Konfigurationsparameter an Computern in einem Netzwerk (z.B. Internet oder LAN). Durch DHCP ist die Einbindung eines neuen Computers in ein bestehendes Netzwerk ohne weitere Konfiguration möglich. Ohne DHCP ist ein relativ aufwendiges Setup nötig, das neben der IP-Adresse die Eingabe weiterer Parameter wie Netzmaske, Gateway, DNS-Server, WINS-Server usw. verlangt. DHCP kann diese Parameter beim Starten eines neuen Rechners automatisch vergeben.
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E
E-Mail
E-Mail [imeel] (v. engl. electronic mail „elektronische Post“) ist ein Dienst in Computernetzwerken (vor allem im Internet), der es erlaubt, elektronische Nachrichten zwischen einem Sender und auch mehreren Empfängern auszutauschen. E-Mail ist neben dem World Wide Web der derzeit am häufigsten genutzte Dienst des Internets. Der meiste E-Mail-Verkehr ist momentan auf Spam zurückzuführen. Das deutsche Synonym für E-Mail ist E-Post. Zugleich bezeichnet E-Mail die Nachrichten (elektronischen Briefe), die man sich mit Hilfe dieses Dienstes zusenden kann. Für diese Bedeutung wird teilweise das Synonym E-Brief verwandt.
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F
FTP
File Transfer Protocol
File Transfer Protocol, ein Netzwerkprotokoll zur Dateiübertragung, Das File Transfer Protocol (engl. für "Dateiübertragungsverfahren", kurz FTP), ist ein in RFC 959 spezifiziertes Netzwerkprotokoll zur Dateiübertragung über TCP/IP-Netzwerke. FTP ist in der Anwendungsschicht des TCP/IP Protokollstapels angesiedelt. Es wird benutzt, um Dateien vom Server zum Client (Download), vom Client zum Server (Upload) oder clientgesteuert zwischen zwei Servern zu übertragen. Neben dem FTP Transfer Protocol gibt es auch noch das IBM Transfer Protocol welches die Verbindung von PC zu Mainframe Umgebungen ermöglicht.
Flexible Transgastrische Peritoneoskopie
Flexible Transgastrische Peritoneoskopie, eine chirurgische Operationsmethode, Die Flexible Transgastrische Peritoneoskopie ist eine neuentwickelte chirurgische Operationsmethode für Eingriffe im Bauchraum, die im Juli 2004 von einem US-amerikanischen Ärzteteam der Johns Hopkins University in der Fachzeitschrift Gastrointestinal Endoscopy vorgestellt wurde. Neuartig ist, dass mit dieser Methodik künftig selbst minimalinvasive Schnitte durch die Bauchdecke vermieden werden könnten.
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G
Game-Server
Game-Server (Spieleserver)
Spieleserver (engl. game server) sind über das Internet erreichbare Computer, auf denen meist mehrere Serverprozesse für Multi-Player-Spiele laufen. Die Spiele sind oft durch ein Passwort geschützt. Spieler aus aller Welt können sich dort einloggen und gegeneinander antreten bzw. miteinander Spielen. In der Regel muss dabei das gewählte Spiel auf dem eigenen Rechner installiert sein.
Glossar
Glossar
Das Glossar ist eine Wörterliste mit Erklärungen, die meist Bestandteil eines (Fach)textes ist und die Bedeutung von erklärungsbedürftigen Wörtern festlegt. Im Gegensatz zu einem Wörterbuch enthält ein Glossar vorrangig Begriffe und Definitionen; darüber hinaus können auch weitere lexikographische Informationen - beispielsweise zur Sprache und Herkunft (Etymologie) - enthalten sein. Auch Verweise zwischen verwandten Begriffen sind möglich. Die Definitionen in einem Glossar sollen anders als in größeren Nachschlagewerken wie etwa einem Lexikon möglichst kurz und eindeutig sein. Die Grenze zwischen Glossar und Lexikon ist jedoch fließend, so werden manche Glossare auch als Definitionslexikon bezeichnet. Ein Glossar definiert in der Regel eine bestimmte Terminologie aus Fachwörtern.
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H
Hyperlink
Hyperlink
Als Hyperlink (auch kurz Link; aus dem Englischen für "Verknüpfung", "Verbindung", "Verweis") bezeichnet man einen Verweis auf ein anderes Dokument in einem Hypertext, der durch das Hypertextsystem automatisch verfolgt werden kann. Das Konzept von Hyperlinks entspricht funktional dem Querverweis oder der Fußnote aus der konventionellen Literatur, bei der das Ziel des Verweises allerdings i.d.R. manuell aufgesucht werden muss; eine eher exotische Ausnahme bilden die Leseräder. Frühe Formen solcher Querverweise finden sich bereits in der Bibel und im Talmud. Verlinkt (ein denglisches Wort, abgeleitet von Englisch link ("Verbindung", "Kettenglied")) man ein Dokument, so erstellt man Hyperlinks zu anderen Stellen des selben Dokuments oder zu einem anderen Dokument.
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I
Impressum
Impressum
Ein Impressum (lat. Das Ein/Aufgedruckte) ist eine in Publikationen vorgeschriebene Herkunftsangabe, die Angaben über den Verlag, Autor, Herausgeber und oder Redaktion enthält. Oft werden auch zusätzliche Informationen wie Drucker und Erscheinungsweise, -datum und -ort aufgeführt. Je nach Art der Publikation und konkreter Gesetzeslage müssen oder mussten auch zusätzliche Angaben beispielsweise zur steuerlichen Situation des Herausgebers oder eine erfolgte Prüfung durch die Zensur enthalten sein.
Impressum im Internet: In Deutschland schreibt das Teledienstegesetz seit 2002 vor, dass jeder geschäftsmäßige Dienst im Internet ein Impressum enthalten muss. Ob darunter auch private Websites fallen, ist umstritten. Für alle Nicht-Teledienste gilt der Mediendienstestaatsvertrag, der ebenfalls ein Impressum fordert. Beide Gesetze fordern, dass die entsprechenden Angaben leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein müssen. Die erforderlichen Angaben sind sehr unterschiedlich (je nach Rechtsform oder Beruf des Anbieters). Da weder das Teledienstegesetz noch der Mediendienstestaatsvertrag den Begriff Impressum verwenden, sondern lediglich von Informationspflichten sprechen, haben sich verschiedene Bezeichnungen für diese Pflichtangaben etabliert. Neben dem gebräuchlichsten Begriff Impressum sind dies zum Beispiel Webimpressum, Anbieterkennzeichnung oder Kontakt.
IMAP
Internet Message Access Protocol
Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol. Das IMAP-Protokoll erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails und wird grundsätzlich im RFC 3501 beschrieben. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von optionalen Erweiterungen des Protokolls, die in eigenen RFCs und Drafts beschrieben sind. Im Gegensatz zum POP3-Protokoll verbleiben die Mails in der Regel auf dem Mailserver, und werden nur bei Bedarf auf den Client-Rechner übertragen. IMAP wurde mit dem Ziel entworfen, den Zugriff auf Mailboxen und Nachrichten so bereitzustellen, als wenn diese sich auf dem lokalen Rechner befänden.
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J
J
J
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K
K
K
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L
L
L
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M
M
M
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N
Navigieren
Navigieren
Bedeutet in diesem Zusammenhang das Bewegen auf der Webseite mit den unterschiedlichsten Mitteln, wie z.B. Maus, Tastatur und anderen Hilfsmitteln für Behinderte. Siehe auch barrierefrei!
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O
O
O
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P
PageRank
PageRank
PageRank (nach einem seiner Erfinder, Lawrence Page und von engl. rank - Rang) ist das von der Internet-Suchmaschine Google genutzte System für die Bewertung der gelisteten Seiten. Es geht ursprünglich auf den von den Google-Gründern entwickelten PageRank-Algorithmus zurück. Das Grundprinzip lautet: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, um so wichtiger ist sie. Je wichtiger wiederum die verweisenden Seiten sind, um so größer der Effekt. Der von Google angezeigte PageRank liegt zwischen 0 und 10. Normale Webseiten haben einen Rank von 1-5. Wichtige oder speziell optimierte Seiten erreichen Werte von 5-7. Seiten mit einem PageRank von 8 und höher sind sehr selten, z.B. die des Weißen Hauses oder die Firmenseite von Microsoft. Früher hatte ein hoher PageRank eine deutlich gehobene Positionierung in den Suchergebnissen bei Google zur Folge. Nach dem Jahreswechsel 2003/2004 ist nach einigen Änderungen dieser Effekt nicht mehr so stark zu spüren. Es ist eher eine Stabilisierung der Position von hoch bewerteten Seiten in der Trefferliste zu vermerken. Dennoch bringt ein hoher PageRank Vorteile für eine Webseite. So spidert Google z.B. Webseiten mit einem hohen PageRank öfter und tiefer.
POP3
POP3
POP3 (Post Office Protocol Version 3) ist ein Übertragungsprotokoll, über welches ein Client E-Mails von einem E-Mail-Server abholen kann. Es wird im RFC 1939 beschrieben. POP3 ist ein ASCII-Protokoll, wobei die Steuerung der Datenübertragung durch Kommandos geschieht, die standardmäßig an den Port 110 geschickt werden.
Print-Server
Print-Server
Ein Print-Server ist eine aktive Netzwerkkomponente, welche innerhalb eines Netzwerkes Druckaufträge von angeschlossenen Benutzern und Benutzergruppen entgegen nimmt und an die entsprechenden Druckwerke und andere Endgeräte, z.B. Plotter, weiterleitet. Dadurch wird der Drucker unabhängig, da er nicht an einem PC angeschlossen ist.
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Q
Q
Q
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R
Root-Server
Root-Server
Root-Server nehmen im Internet Domain-Name-System-Anfragen von Rechnern aus aller Welt entgegen und leiten zu den autoritativen DNS-Servern der gewünschten Top Level Domain weiter. Root-Server stehen hierarchisch gesehen an oberster Stelle im Domain Name System. Sie werden von verschiedenen Institutionen betrieben, die ICANN koordiniert den Betrieb. Es gibt 13 von der ICANN koordinierte Root-Server im Internet ('A' bis 'M'). Dies stellt ein Maximum dar, da nur 13 Root-Server mit ihren Adressen in ein UDP-Antwort-Paket auf eine SOA-Anfrage passen. Das DNS erlaubt UDP-Pakete nur bis 512 Byte, darüber muss das ressourcenintensivere TCP verwendet werden.
Reputation
Reputation einer Webseite
Die Reputation einer Site ist der Anteil der Seiten, welche einen Link auf diese Site gesetzt haben, an der Gesamtheit aller Seiten, die als Treffer angezeigt werden, wenn man ein bestimmtes Suchwort in einer Suchmaschine eingibt.
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S
Server
Server
Ein Server (deutsch: Diener) ist in der Informatik ein Dienstleister, der in einem Computersystem Daten oder Ressourcen zur Verfügung stellt. Das Computersystem kann dabei aus einem einzelnen Computer oder einem Netzwerk mehrerer Computer bestehen. Zwei Bedeutungen werden unterschieden: 1. Server-Programm: Ein Computerprogramm, das einen Dienst (z.B. Netzwerkprotokoll) implementiert. 2. Server-Computer: Der Computer auf dem ein oder mehrere Server-Programme laufen. Die korrekte Bezeichnung für diesen physischen Rechner ist Host.
SEO
Suchmaschinen-Optimierung
Methoden der Suchmaschinen-Optimierung (Abkürzung: SEO für (engl.) Search engine optimization) versuchen Webseiten einer Internetpräsenz in den Ergebnissseiten von Suchmaschinen auf vorderen Plätze erscheinen zu lassen, wenn Benutzer der Suchmaschine nach Begriffen suchen, zu denen diese Internetpräsenz relevante Inhalte bietet. Suchmaschinen-Optimierung bezeichnet auch die Tätigkeit von Firmen und Beratern, die anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und für Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web zu sorgen. Andere häufig benutzte Begriffe mit ähnlicher Bedeutung sind Internet-Marketing, Online-Markteting und Webpromotion. Suchmaschinen-Optimierung berücksichtigt, wie Webcrawler der Suchmaschinen Webseiten aufsuchen, deren Inhalte lesen und verarbeiten, und nach welchen Kriterien Webseiten bewertet und Suchergebnisse zusammengestellt und sortiert werden (Ranking). Die Arbeitsweise der Sortieralgorithmen wird von den Betreibern der Suchmaschinen geheim gehalten und häufig geändert um Mißbrauch zu erschweren und dem Benutzer nur wirklich relevante Ergebnisse zu bieten. Auf sie muss deshalb durch die Analyse der Suchergebnisse geschlossen werden. Das Aufsuchen und Einlesen der Inhalte von Webseiten folgt dagegen bekannten Standards des Web, deren Einhaltung bei der Erstellung von Webseiten der erste und wesentliche Schritt einer Optimierung darstellt.
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T
T
T
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U
U
U
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V
V
V
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W
Webseite
Webseite
Eine Webseite (umgangssprachlich auch Internetseite, nicht zu verwechseln mit Website) ist ein Dokument, das mit einem Webbrowser von einem Webserver abgerufen und dargestellt werden kann. Das wesentliche Merkmal von Webseiten ist, dass sie Verweise (Hyperlinks) auf andere Webseiten enthalten und somit einen Hypertext darstellen. Jede Webseite hat eine Adresse (URL), über die sie aufgerufen werden kann. Die Gesamtheit der Webseiten einer Organisation wird als Webpräsenz oder auch Internetpräsenz bezeichnet. Bei einzelnen Projekten einer Organisation oder Privatperson spricht man dabei eher von einer Website. Meistens entspricht sie der Gesamtheit der Seiten, die unter einer Domain erreichbar sind.
Whois
Whois
"Whois" oder auch "Who is ...?" (englisch) bzw. "Wer ist ...?" (deutsch) ist der Name eines Dienstprogramms für das Internet. Es erlaubt die Abfrage von Datenbanken mit Informationen über den Inhaber einer Domain. Die Datenbank enthält unter anderem Angaben über den Betreiber einer Webseite wie dessen Postanschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und so weiter.
Webserver
Webserver
Ein Webserver ist im engeren Sinne ein Server-Dienst, welcher Dateien bzw. Daten über das HTTP-Protokoll zur Verfügung stellt, die sich über eine HTTP-URL adressieren lassen. Umgangssprachlich versteht man unter Webserver aber auch einen physisch vorhandenen Server, auf dem ein entsprechender HTTP-Dienst läuft. Im typischen Umfeld einer Website liefert der Webserver hauptsächlich HTML-Seiten, Bilder (JPG, GIF, PNG) und Stylesheets aus. Bis auf den zurückgelieferten MIME-Typ macht es für den Webserver aber keinen Unterschied, welche Art von Daten er ausliefert. Zunehmend wird aber neben der Auslieferung statischer Daten vermehrt auf den Einsatz von Skripten (PHP, JSP, ASP), Server-Containern (Servlets, ASP.NET) und Webservices (Soap) zurückgegriffen, was eine interaktive Benutzerführung ermöglicht. Bei jeder Anforderung, die ein Client an den Server stellt (Request) - beispielsweise durch Anklicken eines Links, wird vom Client eine HTTP-Anfrage an einen Webserver gerichtet. Dieser Webserver wird dann die gewünschte Seite mitsamt des Mime-Types zurücksenden. Die Standard-Ports für den Webserver sind Port 80 für HTTP und Port 443 für HTTPS (per SSL verschlüsselte HTTP-Verbindung). Seitens des Servers werden üblicherweise alle Anfragen in einem Logfile gespeichert, aus dem mittels Logfile-Analyse Statistiken über Besucherzahlen bzw. Anzahl der Zugriffe pro Seite generiert werden können. Allerdings sind diese nur begrenzt aussagekräftig, da HTTP ein verbindungs- und zustandsloses Protokoll ist, womit verbunden ist, dass nicht mit hoher Genauigkeit bestimmt werden kann, was als Besuch gewertet werden kann. Zwischengeschaltete Proxy-Server, die hier als Client auftreten, erschweren dies weiterhin.
WWW
World Wide Web
Das World Wide Web (kurz das Web oder WWW, wörtlich: Weltweites Gewebe/Netz) ist ein über das Internet abrufbares Hypertext-System. Hierzu benötigt man einen Webbrowser, um die Daten vom Webserver zu holen und z. B. auf dem Bildschirm anzuzeigen. Der Benutzer kann den Hyperlinks im Dokument folgen, die auf andere Dokumente verweisen, gleichgültig ob sie auf demselben Webserver oder einen anderen gespeichert sind. Hierdurch ergibt sich ein weltweites Netz oder Gewebe aus Webseiten. Das Verfolgen der Hyperlinks wird oft als "Surfen im Web" bezeichnet. Das WWW wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft mit dem Internet gleichgesetzt, obwohl es jünger und nur eine mögliche Nutzung des Internets ist (sowie im Gegenzug das Internet nur eine von verschiedenen möglichen Serververbünden). Es gibt durchaus Internet-Dienste, die nicht in das WWW integriert sind (Am bekanntesten ist E-Mail, aber z. B. auch IRC und Telnet). Zu dieser Verwirrung beigetragen haben nicht zuletzt die Webbrowser, die nicht nur das eigentliche HTTP-Protokoll (siehe unten) benutzen können, sondern auch noch andere Dienste wie Mail und FTP dem Nutzer zugänglich machen.
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X
X
X
zum Anfang
Y
Y
Y
zum Anfang
Z
Zope
Zope
Zope (Z Object Publishing Environment) ist ein objektorientierter, in der Programmiersprache Python geschriebener, kostenloser Webanwendungs-Server (siehe Application Server). Zope stellt eine Plattform für die Realisierung von Internetanwendungen dar und eignet sich sehr gut zum Erstellen von dynamischen Webauftritten, da es prinzipiell darauf ausgerichtet ist, den Inhalt von der Gestaltung der Website zu trennen.









